Grenzen (Worte: John Henry Mackay, 1887) - Christoph Holzhöfer

Mittwoch, 16. März 2016

Grenzen (Worte: John Henry Mackay, 1887) - Christoph Holzhöfer

Grenzen?

Sie ziehen Grenzen, Grenzen überall,
und schachteln Alles ein: jedwedes Leben,
Gefühle und Ideen, der Worte Schall,
Die Taten, - ja das ungeborene Streben!

Des Einzelnen Geburt, Leben und Tod,
Und die Gesamtheit teilen sie und teilen.
O welchen, welchen Tages Morgenrot
Wird uns vom Fluche d i e s e r Krämer heilen?!

Und nirgendwo sind Grenzen! - grenzenlos,
Was uns umgibt, die wir uns Menschheit nennen!
Wir möchten uns umfassen, stark und groß,
Allein sie - scheiden, richten, mäkeln, trennen!

Worte: John Henry Mackay, 1887

https://youtu.be/mtfTLAov14U

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